15. Tag – Abruptes Ende

Bevor es zunächst weiter über schattige Waldwege geht, beginnt der Wandertag mit einem Milchkaffee auf der Terrasse der Schmugglerbud direkt auf der Grenze zwischen Creutzwald und Überherrn.

Zwischen der D 238 in Lothringen und dem Wanderpfad auf deutscher Seite verläuft die Grenzlinie entlang des Buchenstaudbaches. Das Bachbett ist ausgetrocknet, einige Grenzstein stehen direkt am Bach. Ein umgestürzter Baum – auf deutscher Seite gewachsen – liegt quer über der Grenzlinie. Wem gehört nun der Holzstamm? Halb deutsch – halb französisch?

Der Waldweg führt unentwegt nach oben. Als wir den Wald verlassen haben wir die Stelle erreicht, an der in früher die Zollbeamten ihre Arbeit verrichteten. Das Zollhaus ist abgerissen, ein Gedenkstein erinnert an den ehemaligen Grenzübertritt zwischen Deutschland und Frankreich.

Der Gedenkstein auf der Grenze erinnert an die Arbeit der Zollbeamten

Ein Feldweg führt Richtung Fahrstraße. Dann folgen wir der Grenzlinie über ein Maisfeld. Die Spur, die ein Traktor gelegt hat lässt uns gut vorankommen. Doch dann geht es einfach nicht mehr weiter. Stop, aus und vorbei. Wir stehen an der Nationalstraße N33 / B269, beide Fahrbahnseiten sind mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen. Hier gibt es kein weiterkommen. Morgen werden wir sehen wie es weitergeht. Für heute haben wir fertig.

Abruptes Ende unserer heutigen Grenzwanderung

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